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YVOEREE “MILKFROTH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Yvoeree - Milkfroth

TRACKLISTING:

01.  Rooftop
02.  So Soft
03.  Koloss
04.  Song For Agnes
05.  Vivo
06.  Mr. Chapman
07.  Birdies
08.  Ivory Tower
09.  Josephina
10.  Encore. Irgendwo auf dieser Welt

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

ART POP

Für Fans von:  Diamanda Galás - Brigitte Fontaine - Judy Collins

DEUTSCHLAND

Das Album-Cover wird mit Sicherheit als eines der Ungewöhnlichsten im Jahr 2018 eingehen, wenn es nicht sogar für viele Zartbesaitete abschreckend ist. Was das für ein Zeux im Gesicht der Sängerin ist, überlasse ich am besten der Fantasie eines jeden Betrachters, des könnte aber auch etwas mit dem Albumtitel zu tun haben. Das Projekt YVOEREE sind Yvonne Peters aka Yvoe Ree (Vocals) und Vincent „zum Glück nicht Weiss“ Dombrowski  (Piano, Seaboard(?). Das Album „Milkfroth“ beginnt sehr ruhig mit ersten Pianotönen und zunächst nicht identifizierbarem Kunstgesang, der kurz an die außergewöhnlichen Eskapaden einer ”Marlui Miranda” erinnert, danach wechselt die Frontfrau (wenn man bei einem Duo von überhaupt von einer solchen sprechen kann) in den Strophen zur englischen und später in der Bridge/Brücke zur deutschen Sprache. Texte liegen nicht bei – vielleicht ein Manko, weil es auch in unserem Lande noch immer genügend Menschen gibt, die weder der englischen noch der deutschen (ha, ha) Sprache mächtig sind. Es bleibt ungewöhnlich experimentell, ohne die bei einem Duo mit minimaler Instrumentierung nun einmal vorgegebenen Pfade zu verlassen. Aufgenommen hat man in Osnabrück bei Fattoria Musica und wenn man sich die Räumlichkeiten ansieht, wird einem schnell klar, dass man sich gerade dort von der exklusiven Atmo anstecken lassen kann, vor allem was die Inspiration und die Ideenfindung für besondere Arrangements betrifft: http://www.fattoriamusica.de/pages/credits.php

Mittlerweile gibt die ebenfalls in der niedersächsischen Stadt lebende Sängerin in „So Soft“ eine beeindruckende Acapella Vocal Performance ab, die an einen starken Mix aus „Bobby McFerrin“ und „Björk“ erinnert – tonal kennt sie überhaupt keine Grenzen und die polyphonische Aufbereitung ihres Gesangs ist richtig fesselnd und packend und verliert sich einem zerbrechlichen feintemperierten Ganzen. „Koloss“ kommt nicht als solcher und ist nur ein kurzes 59sekündiges Intermezzo, das zum „Song For Agnes“ überleitet, der dann auch wohl einer der ersten ist, der halbwegs die Bedürfnisse des Mainstream-Radio-Konsumenten erfüllt. In „Vivo“ zirpt, scattet, lacht und kuschelt die Sängerin zu Ostinato-Licks und dann wieder dezent gesetzten Akkorden des Pianisten – ein wundervolles lyrisches Stück, das sich zwischen „A Capriccio“ (in beliebigem Tempo) und „Accelerando“ (langsam beschleunigend) bewegt. „Mr Chapman“ bringt dann erstmals kurz das sogenannte „Seaboard“ zum Einsatz. Wer mal kucken möchte, worum es sich bei dem Instrument handelt, das von dem Hersteller als die „Zukunft des Keyboards“ gelobpriesen wird: http://www.youtube.com/watch?v=1zk6HnGj4GM

Auch in den folgenden Stücken wechseln ungewöhnliche Fragmente mit feinen Melodien. Den „Ivory Tower“ sehe ich als Wortspiel zum Namen der Sängerin (wenn man ihn englisch ausspricht) und hier steigt sich mit gefühlvollem Vortrag ihren Elfenbeinturm herunter, um sich auf „Josephina“, einen der schönsten Songs des Albums vorzubereiten. Fazit: Ich bin zwar hin & her gerissen, das Album „Milkfroth“ zwischen Neoklassik und Avantgarde einzuordnen, aber irgendwie ist es gar nicht so leicht, den Release von YVOEREE in eine einzige Schublade zu stecken und am Ende lasse ich das Erste ganz außen vor, aufgrund der Ungewöhnlichkeit der Situation packe ich es in die zweitgenannte Rubrik und weil es sich bis auf einen Track um Eigenkompositionen handelt, sehe ich es dann hauptsächlich in der Kategorie „Songwriter“ und dort ist es wohl eine der außergewöhlichsten Veröffentlichungen im Jahr 2018. Trotz Latte macchiato im Gesicht :-)

VÖ: 09.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.yvoeree.de/https://youtu.be/awFyYC-YFeo (Album Trailer)

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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